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Erste vollständig standardisierte Klinik in Leipzig

21.08.2017

Die ACQUA Klinik Leipzig treibt bereits seit vielen Jahren, gemeinsam mit dem internationalen Referenz- und Entwicklungszentrum (IRDC) das Thema Digitalisierung der Operationen wissenschaftlich und praktisch an.
Im Jahr 2012 startet gemeinsam mit dem Surgical Process Institute ein Pilotprojekt. Inzwischen werden hier mehr als 3.000 Patienten im Jahr mithilfe des Surgical Process Managers (SPM) operiert. Jede Art von Operation wird dazu in 60 oder mehr einzelne Schritte zerlegt, die der Arzt nach und nach abarbeitet. Während der Operation gibt das System entsprechend einer detaillierten Checkliste die einzelnen Operationsschritte vor. Die Steuerung erfolgt durch den Operateur über ein Fußpedal, einen Touchscreen oder mit Sprachsteuerung während der OP. Insbesondere bei Abweichungen vom vorgesehenen Operationsverlauf ermöglichen vordefinierte „Ausweichpfade“ sowie eine Freitexteingabe über eine sterile Tastatur oder per Voice-Control eine lückenlose und schnelle Dokumentation des OP-Verlaufs.
Die automatische Dokumentation macht alle Schritte nachvollziehbar und ermöglicht den Kliniken, die Qualität ihrer eigenen Arbeit zu beurteilen. Die Arztbriefe sind innerhalb weniger Minuten fertig und mit allen Daten und Fotos der Operation versehen. Junge Ärzte können mithilfe des Systems geschult werden. Selbst die Zeit, die der Arzt durchschnittlich pro Arbeitsschritt im OP braucht, kennt der Computer. Wird sie überschritten, berechnet das die Software – und der OP-Manager kann sich auf das voraussichtlich neue Ende der Operation einstellen.
Auf der nationalen Informationsplattform für Medizintechnik Medizintechnologie.de erschien hierzu ein spannender Artikel.

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