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CI-Fortbildung für Logopäden

17.02.2020

Die fünf Sinne des Menschen sind die Schnittstelle zur Außenwelt. Ein Verlust dieser Sinne verändert ihn. Das gilt besonders für den Hörverlust, der schleichend oder plötzlich, angeboren oder erworben sein kann. Seit der Einführung des Cochlea Implants 1978 ist es zwar möglich, ein stark schwerhöriges oder ertaubtes Ohr wieder zum Hören zu bringen. Dass Menschen mit CIs verstehen können, liegt an der hohen Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Genau aus diesem Grund ist eine anfängliche REHA-Betreuungen und darüber hinaus eine lebenslange therapeutische Betreuung notwendig.

Um Logopädinnen und Logopäden optimal auf die Therapie mit CI-Trägern vorzubereiten, fand am vergangenen Freitag eine CI-Fortbildung in der ACQUA Klinik Leipzig statt.

Frau Dr. Silvia Schicktanz, therapeutische Leiterin am Cochlear Implant Centrum Berlin-Brandenburg und Frau Dr. Katharina Feige, Leiterin Rehabilitation am KOPFZENTRUM Cochlea & Hearing Implant Centre Leipzig, führten durch die Veranstaltung, die mit einem abwechslungsreichen Programm aufwartete:

Frau Dr. Feige berichtete eindrucksvoll aus ihrem Leben als CI-Trägerin und stellte Hörübungsbeispiele sowie praktische Trainingsmöglichkeiten vor, während Frau Dr. Schicktanz u.a. umfassendes Wissen in CI-Technik, Rehabilitation, Hörphysiologie sowie dem Aufbau und Inhalt der Therapie vermittelte. Weitere Therapieformen, Übungsbeispiele und ein gemeinsamer Austausch rundeten die Veranstaltung ab.

Wir sagen herzlichen Dank an unsere Referenten und alle Teilnehmer! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung.

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